Honig und 
Imkereipro​​dukte

Das süße Gold

Bienen produzieren Honig als Vorrat für ihr Volk, damit sie im Winter überleben können. Dafür sammeln sie den Blütennektar und legen dabei großen Wert auf Qualität.

Bei der letzten Ernten fragte mich mein Enkel (5Jahre) ob wir für das "Honig klauen" jetzt ins Gefängnis kommen,.... ich glaub, wenn es nach den Bienen geht,... JA!

Honig ist das Nahrungsreservoir für Honigbienen. Sie nutzen es besonders im Winter, aber auch bei schlechtem Wetter, als Energiequelle. Im Winter ermöglicht der Honigv​orrat, dass das Bienenvolk mit vielen Tausend Individuen überleben kann. Ein Volk benötigt ungefähr 15-20 kg Honig, um den Winter zu überstehen. Während des Jahres verbrauchen sie jedoch ein Vielfaches dieser Menge, um für Brutpflege, Stockheizung und "Flugtreibstoff" zu sorgen.

Arbeitsbienen haben nur eine kurze Lebensdauer von 20 bis 30 Flugtagen. In dieser Zeit sammeln sie Nektar und Honigtau. Die Sammelleistung eines Bienenvolks ist beeindruckend. Eine Biene benötigt im Durchschnitt 10 Minuten, um ihren Honigmagen mit 20 Milligramm Nektar zu füllen, was einen Besuch von 100 Blüten erfordert und eine zurückgelegte Strecke von 1 km bedeutet. Um 1 kg Honig zu produzieren, sind 3 kg Nektar notwendig, was bedeutet, dass für diese Menge 50.000 Flüge und 15.000.000 besuchte Blüten erforderlich sind, bei einer zurückgelegten Strecke von 150.000 km, die fast dem vierfachen Umfang der Erde entspricht.

Bienen sammeln zuckerhaltige Pflanzensäfte, die sie zu Honig verarbeiten. Diese Säfte kommen aus drei verschiedenen Quellen: 

Nektar aus den Blüten, extraflorale Nektarien und Honigtau von Pflanzenläusen. 

Nektar wird von den meisten Pflanzen gezielt in den Blüten produziert, während extraflorale Nektarien unabhängig von Blüten ausgeschieden werden z.B. Vogelkirsche.